Formelsammlung für Mathematik, Physik, Astronomie, Chemie, Biologie und Informatik
Goldbarren kaufen
  Startseite Formelsammlung bookmarken Bookmark setzen Sitemap anzeigen Sitemap Impressum anzeigen Impressum
 
» Formelsammlung:
» Startseite
» Astronomie
» Biologie
» BWL
» Chemie
» Informatik
» Mathematik
» Physik

» Interaktiv:
» Forum
» Lexikon
» Mitmachen
» Links zu Uns
» Surftipps

» Informationen:
» Kontakt
» Impressum
» Über Formel-Sammlung.de

» Partnerseiten:
  www.schuelerlexikon.de

» Partner:
  Etiketten
Kostenlose Kochrezepte
Künstler Verzeichnis
Schilder
Spieleforum
Witze & SMS Sprüche

Varianz



Sie befinden Sie in: Formelsammlung Lexikon > v > Varianz
Varianz

Die Varianz ist in der Statistik ein Streuungsmaß, d.h. ein Maß für die Abweichung einer Zufallsvariable X von ihrem Erwartungswert E[X]. Ihr Nachteil ist, dass sie eine andere Einheit als die Daten besitzt. Man verwendet daher oft auch die Standardabweichung, die als Quadratwurzel aus der Varianz definiert ist. Als Bezeichnung für die Varianz wird meist der Ausdruck V[\ldots] oder Var[\ldots] verwendet.

Siehe auch: Varianzanalyse

Inhaltsverzeichnis
1 Definition
2 Rechenregeln

2.1 Verschiebesatz
2.2 Lineare Transformation
2.3 Summe von Varianzen

3 Beispiele
4 Verweise
5 weblinks

 

Definition

Definiert ist die Varianz als Durchschnitt der Abweichungsquadrate vom Durchschnitt eines statistischen Merkmals.

Man unterscheidet zunächst:

  • Varianz einer Zufallsvariablen.
Das ist die durchschnittliche quadratische Abweichung der Ausprägungen vom Durchschnitt in der Grundgesamtheit.
  • Stichprobenvarianz.
Das ist die Varianz von Beobachtungswerten, die als Stichprobe einer Grundgesamtheit entstammen. Diese Varianz wird in der deskriptiven Statistik als Maß für die Streubreite von Daten verwendet. Als inferentielle Varianz dient sie zur Schätzung der unbekannten Varianz in der Grundgesamtheit.

Für die Grundgesamtheit errechnet sich die Varianz V(X) einer diskreten Zufallsvariablen als

V(X) = ? (xi - E[X])2pi,
i

wenn X die Werte x1, x2, ... mit den entsprechenden Wahrscheinlichkeiten p1, p2, ... annehmen kann.

Bei einer kontinuierlichen Zufallsvariable ist die Varianz über das Integral bestimmt. Hat die Zufallsvariable X eine Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion f(x), so ist die Varianz

V(X)=\int_{-\infty}^\infty (x-E[X])^2 f(x)dx.

Man bezeichnet sie auch als zweites zentrales Moment.


Die Stichprobenvarianz ist unter Standardabweichung oder Schätzen und Testen näher erläutert.

 

Rechenregeln

 

Verschiebesatz

V[X] = E[(X - E[X])2] = E[X2] - (E[X])2

 

Lineare Transformation

V[kx + d] = k2V[x]

 

Summe von Varianzen

V[\sum_{i=1}^na_iX_i]=\sum_{i=1}^na_i^2V[X_i]+2\sum_{i=1}^n\sum_{j=i+1}^ma_ia_jCOV[X_i,X_j]

 

Beispiele

Die Varianz beim 500-maligem Würfeln und der Zufallsgröße X: Anzahl der Einsen 500 \cdot {1 \over 6} \cdot {5 \over 6}

 

Verweise

Siehe auch: Kovarianz, Parameter (Statistik), Moment (Statistik)

 

weblinks

http://mathworld.wolfram.com/Variance.html


Lexikon Eintrag Drucken | Dokument als PDF downloaden
Dieser Artikel stammt aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
und steht unter der GNU Free Documentation Licence. 

zum Seitenanfang

» Formel Suche:
  Gebe einfach den Gesuchten Begriff ein.
 
 
» Unterstüzt von:
Duden Paetec Schulbuchverlage

zum Formelsammlung Forum

» Anzeigen:
 
 
       
Diese Seite wurde in 0.006 Sekunden erstellt - 41 Besucher Online.
© 2004 by Formel-Sammlung.de & DUDEN PAETEC GmbH Alle Rechte vorbehalten