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Eine Variable ist eine Größe, die verschiedene Werte annehmen kann. Sie ist also in ihrer Größe veränderlich
oder variabel. Variablen werden auch Platzhalter oder Unbekannte genannt. Sie
kommen in Formeln und Termen vor.
Der Begriff Variable wird vor allem in den Ingenieur-
und Naturwissenschaften, insbesondere in der Mathematik, der Physik, der Chemie und in der Informatik benutzt.
Das Gegenteil einer Variablen ist die Konstante, also ein fester,
unveränderlicher Wert. Die Kreiszahl Pi = 3,14... ist beispielsweise keine
Variable, sondern eine Konstante. Physikalische Größen wie die Temperatur oder
der Druck sind dagegen typische Variablen.
Weitere Beispiele für Variable:
- x,y,z im kartesischen Koordinatensystem
- t bei einer Grenzwertbetrachtung mit dem Limes.
- n bei natürlichen Zahlen
In einer Gleichung, zum Beispiel einer physikalischen Formel, betrachtet man oft, wie sich eine Variable verändern muss (die
abhängige Variable), um die Gleichung zu erfüllen, wenn man eine andere Variable ändert (die unabhängige
Variable). Hat man beispielsweise bei einem gleichförmig bewegten Körper die konstante Geschwindigkeit gegeben, dann kann man untersuchen, wie sich die zurückgelegte Wegstrecke (die abhängige Variable) bei
Veränderung der Zeit (der unabhängigen Variablen) verhält. Umgekehrt kann auch untersuchen, nach welcher Zeit (als abhängige
Variable) eine bestimmte vorgegebene Strecke (als unabh. Variable) zurückgelegt wurde.
Für den Programmierer ist eine Variable ein Speicherbereich, auf den er (unter Beachtung des Datentyps) über einen eindeutigen Bezeichner (Namen)
zugreifen kann. Das Variablen-Konzept ist der Kern der Imperativen Programmierung. Eine Variable muss in vielen
Programmiersprachen ausdrücklich deklariert werden.
Siehe auch: Metasyntaktische
Variable
Weblinks
- http://www.informatik.uni-stuttgart.de/ifi/bs/lehre/ei1/1999/htm/var1.htm
(erklärt die Unterschiede der Bedeutung von Variablen in der Mathematik, Physik und Informatik)
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