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Lars Valter Hörmander (*24. Januar 1931 in Mjällby (Blekinge)) ist ein schwedischer Mathematiker und Träger der Fields-Medaille sowie des Wolf-Preises.
Bereits als Schüler am Gymnasium in Lund lernte er Mathematik auf Universitätsniveau.
1948 fing er an, an der dortigen Universität unter Marcel Riesz zu studieren und erhielt
1950 seinen Abschluss, den filosofi magister. Er beschäftigte sich dann weiterhin
mit Mathematik, insbesondere mit partiellen Differentialgleichungen und erhielt 1955
den Doktortitel. Es folgten Aufenthalte in den USA, wo er Richard
Courant kennenlernte. 1957 erhielt Lars Hörmander eine Professur in Stockholm, reiste aber weiterhin viel in die USA, insbesondere nach Stanford und nach Princeton ans Institute for Advanced Study.
1962 erhielt er die Fields-Medaille für seine Leistungen auf dem Gebiet der linearen
Differentialoperatoren. Während vorher für spezielle
Operatoren dieser Art befriedigende Lösungstheorien aufgestellt werden konnten, bewies Hörmander tiefgehende Sätze für allgemeine
lineare Differentialoperatoren. Ein Beispiel ist der Satz von Hörmander, nachdem sich Singularitäten in partiellen Differentialgleichungen nur entlang von Charakteristiken ausbreiten.
Hörmander ist auch einer der Mitbegründer der Theorie der Pseudodifferentialoperatoren, einer Verallgemeinerung von partiellen
Differentialgleichungen.
Es folgte ein weiterer Aufenthalt in Princeton von 1964 bis 1968, wonach er eine Professur in Lund annahm. Zwischen 1979 und 1984 schrieb er The analysis of linear partial
differential operators, ein Werk in vier Bänden, das umfassend die Theorie der linearen Differentialoperatoren darstellt.
Der Wolf-Preis wurde ihm 1988 verliehen. 1996 wurde er emeritiert.
Links
Englische Biographie (http://www-gap.dcs.st-and.ac.uk/~history/Mathematicians/Hormander.html)
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