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Der mathematische Konstruktivismus nimmt an, dass es notwendig ist, ein mathematisches Objekt zu finden bzw.
zu konstruieren, um zu beweisen, dass es existiert.
Nimmt man hingegen an, dass ein mathematisches Objekt nicht existiert und stellt einen Widerspruch zu dieser Annahme her, so
ist nach der Lehre des mathematischen Konstruktivismus die Existenz des Objekts nicht bewiesen.
Der Konstruktivismus wird oft mit dem Intuitionismus verwechselt.
Der Intuitionismus ist jedoch nur eine Art des Konstruktivismus. Der Intuitionismus hat die Grundannahme, dass die Grundlagen der
Mathematik durch die individuelle Intuition bestimmt wird, also wesentlich in der subjektiven Aktivität des Mathematikers
liegt.
Der Konstruktivismus lässt dagegen auch eine objektive Sicht der Mathematik zu.
Mathematiker, die zum Konstruktivismus beigetragen haben, sind:
- Leopold Kronecker
- L.E.J. Brouwer
- Errett Bishop
Zweige der konstruktivistischen Mathematik sind
- Konstruktivistische Logik
- Konstruktivistische Typentheorie
- Konstruktivistische Analysis
Siehe auch:
- Mathematischer Intuitionismus
- Finitismus
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