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Hier wird die Komplexitätstheorie im Sinne der Informatik abgehandelt.
Zur Komplexitätstheorie im kybernetischen Sinne finden Sie mehr unter
komplexe Systeme
Die Komplexitätstheorie als Teilgebiet der theoretischen Informatik befasst sich mit der Berechenbarkeit und dem Ressourcenverbrauch
(hauptsächlich Ausführungsgeschwindigkeit und Speicherplatzbedarf)
von Algorithmen auf verschiedenen mathematisch definierten formalen Rechnermodellen, sowie der Güte derartiger Algorithmen. Kostenmaße spielen eine wichtige
Rolle.
Als Rechnermodelltypen werden dabei hauptsächlich
- deterministische Maschinen (siehe auch
Determinismus (Algorithmus)),
- randomisierte
Maschinen (die durch randomisierte
Algorithmen simuliert werden),
- nichtdeterministische Maschinen
(siehe auch Nichtdeterminismus),
- randomisierte nichtdeterministische Maschinen und
- quantenmechanische Maschinen
untersucht. In der Regel werden diese als
- Registermaschinen oder
- spezielle Turingmaschinen
realisiert.
Die Einteilung von algorithmischen Problemen in Komplexitätsklassen erfolgt in
- Zeitkomplexität und
- Platzkomplexität
Ein wichtiger Anwendungsbereich der Komplexitätstheorie ist die Kryptographie.
Siehe auch
P/NP-Problem, NP (Komplexitätsklasse)
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