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In der Geometrie ist ein Kegel ein Körper, der durch eine Kreisfläche, umschlossen vom Basiskreis, und einen Punkt, der Spitze, begrenzt ist. Dabei liegt die Spitze nicht in der gleichen Ebene wie die Kreisfläche.
Umgangssprachlich und in der Technik wird für kegelförmige bzw. kegelstumpfförmige
Objekte das lateinische Wort Konus verwendet mit dem zugehörigen Eigenschaftswort konisch.
Die Gerade, auf welcher der Mittelpunkt des Basiskreises und die Spitze liegen, nennt man die Achse des Kegels. Der
Mantel ist jener Teil der Oberfläche, der nicht durch den
Basiskreis gebildet wird. Die Ebene, in der der Basiskreis liegt, heißt Basisebene (oder Basiskreisebene). Als
Höhe (h) des Kegels wird der Normalabstand von der Basiskreisebene und der Spitze bezeichnet. Unter Radius (r) des
Kegels versteht man normalerweise den Radius des Basiskreises. Steht die Achse senkrecht auf
die Basisebene, spricht man von einem geraden Kegel oder Drehkegel, ansonsten von einem schiefen
Kegel. Bei einem Drehkegel werden die Verbindungslinien von Basiskreis zur Spitze Erzeugende genannt (m), da sie
den Mantel
"erzeugen". Der Winkel zwischen Erzeugenden und Achse eines
Drehkegels heißt Öffnungswinkel (?).

| Inhaltsverzeichnis |
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1 Formeln
2 Doppelkegel
3 Verallgemeinerung
4 Weblinks
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Formeln
| Volumen: |
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Oberfläche:
des Mantels
eines Drehkegels:
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, wobei s die
Länge der Erzeugenden ist. |
Beweise
Volumen
Ein beliebter Beweis mit Hilfe der Integration

Die Gerade aus der Zeichnung ist so definiert (Geradengleichung):

Man lässt den Körper nun an der x-Achse rotieren:

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![V=\pi\cdot \left[\frac{r^2}{h^2}\cdot \frac{x^3}{3}\right]^h_0](lexikon/Mathematik-Geometrie-Kegel-Geometrie-6.png)
Nun bestimmt man das Integral

und kommt zur bekannten Formel

Doppelkegel
Ein Doppelkegel entsteht als Rotationsfläche einer Geraden um
eine sie nicht rechtwinkelig schneidende Achse. Es entstehen zwei
Drehkegel mit dem gleichen Öffnungswinkel und einer gemeinsamen Achse, die sich in der Spitze berühren. Schneidet man einen
solchen unendlichen Doppelkegel mit einer Ebene, entstehen die so genannten Kegelschnitte: Kreis, Ellipse, Parabel und Hyperbel
Verallgemeinerung
Man verallgemeinert die Eigenschaft des (unendlichen) Kegels, aus Strahlen mit gemeinsamem Anfangspunkt zu bestehen, zu
kegelförmigen Mengen, zu denen dann z.B. auch eine unendlich hohe Pyramide gehört. Besonderes Interesse gilt dabei den konvexen Kegeln, die in der linearen Optimierung
eine Rolle spielen.
Verwandtes Thema: Kegelstumpf
Weblinks
- ? Kegel-Berechnung - Berechnungen rund um den Kegel ? (http://www.sengpielaudio.com/Rechner-kegel.htm)
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