|
Karl Weierstraß (* 31. Oktober 1815 in Ostenfelde bei Ennigerloh; ? 19. Februar 1897 in Berlin) war ein Mathematiker.
Sein Hauptwerk galt der logisch korrekten Fundierung der Analysis und der
Entwicklung der Funktionentheorie auf Basis der Potenzreihenentwicklungen. Er leistete wichtige Beiträge zur Theorie der elliptischen Funktionen, zur Differentialgeometrie und zur Variationsrechnung. Der Begriff Elementarteiler stammt von ihm.
Nach ihm benannt wurde in der Analysis der Satz von Bolzano-Weierstraß über beschränkte Zahlenfolgen. Der Satz von Weierstraß besagt, dass eine stetige Funktion in einem abgeschlossenen Intervall ihr Minimum und Maximum annimmt.
Weierstraß wurde in Ostenfelde nicht weit von Paderborn geboren. Nach dem
Besuch des Gymnasium Theodorianum in Paderborn studierte er in Bonn und
Münster. Zunächst unterrichtete er als Lehrer an
Gymnasien in Deutsch-Krone und
Braunsberg. Später lehrte er an der Universität Berlin.
Er starb am 19. Februar 1897 in Berlin.
|