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Dieser Artikel enthält mathematische Symbole. Diese werden in der Tabelle mit
mathematischen Symbolen erläutert.
Die Substitutionsregel ist ein wichtiges Hilfsmittel um Stammfunktionen und Integrale zu berechnen. Sie
ist das Gegenstück zur Kettenregel in der Differentialrechnung.
| Inhaltsverzeichnis |
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1 Substitution eines bestimmten Integrals
2 Substitution eines unbestimmten
Integrals
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Substitution eines bestimmten Integrals
Wenn f(x) eine integrierbare Funktion ist und ?(t) eine stetig differenzierbare und streng monotone Funktion, die im Intervall [a, b] definiert ist und deren Bildbereich im Wertebereich von
f ist. Dann gilt

Diese Formel wird benutzt, um ein Integral in ein anderes Integral zu transformieren, das einfacher zu bestimmen ist.
Beispiel
Berechnung des Integrals

Durch die Substitution x = t2 + 1, erhalten wir dx = 2t dt und
Man beachte, dass die untere Grenze des Integrals t = 0 in x = 02 + 1 = 1 umgewandelt wurde und
die obere Grenze t = 2 in x = 22 + 1 = 5.
Berechnung des Integrals:

Man substitutiert x = sin(t), dx = cos(t) dt (mit
?(1-sin2(t)) = cos(t) ergibt sich die letzte Gleichung):

Das Ergebnis kann mit Partieller Integration berechnet
werden oder mit der trigonometrischen Formel

und einer weiteren Substitution.
Substitution eines unbestimmten Integrals
Wenn f(x) eine integrierbare Funktion ist und ?(t) eine stetig differenzierbare und streng monotone Funktion, deren Bildbereich im Wertebereich von f ist. Dann gilt

Nachdem man eine Stammfunktion der substituierten Funktion bestimmt hat, macht man die Substitution rückgängig und erhält eine
Stammfunktion der ursprünglichen Funktion.
Beispiel
Mit der Substition x = t - 1,dx = dt erhält man

Mit der Substitution erhält
man
Man beachte, dass die Substitution nur für
bzw. nur für streng monoton ist. (Warum
funktioniert die Substitution trotzdem?)
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