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In einem n-dimensionalen K-Vektorraum V ist eine Basis insbesondere dadurch charakterisiert, dass die
Abbildung

bijektiv ist.
Bei einem nicht endlichdimensionalen Raum ergibt sich unter anderem das Problem, dass obige Summe nicht definiert ist. Es
erweist sich als einfacher, zunächst statt nach einer Hilbertraumbasis nach Koordinaten im Hilbert-Raum zu fragen. Koordinaten sind hier eine Menge linearer Funktionale,
mittels derer Werte ein Vektor eindeutig identifiziert werden kann.
| Inhaltsverzeichnis |
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1 Systeme linearer Funktionale
1.1 Koeffizientenraum
1.2 Bessel-System
1.3 Rahmen
2 Basis im Hilbertraum
2.1 Riesz-Basis
2.2 Orthonormalsystem
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Systeme linearer Funktionale
In jedem Hilbert-Raum H sind Funktionale durch Vektoren
darstellbar (Rieszscher Darstellungssatz), sei also eine abzählbare Teilmenge, die die Funktionale für jedes definiert.
Koeffizientenraum
Mit sei die Menge aller Folgen
von X in den Skalarraum von
H (R oder C) bezeichnet, für welche ist.
Bessel-System
X heißt Bessel-System, falls eine Besselsche Ungleichung gilt, d.h. falls es eine Konstante B gibt mit
.
Damit erzeugt X eine stetige lineare Abbildung
.
Rahmen
Ist diese Abbildung streng injektiv, d.h. gibt es eine weitere positive Konstante A mit

so nennt man X einen Rahmen (engl. "frame") des Hilbertraumes, gilt sogar A =
B, so heißt X straffer Rahmen (engl. "tight frame"), für letzteren gilt schon
,
eine spezielle Art eines Erzeugendensystems. Allgemein gibt es
zu einem Rahmen X einen dualen Rahmen RX, wobei R eine stetige lineare Abbildung ist und es gilt
.
Basis im Hilbertraum
Bisher können wir jedem Element des Hilbertraums eindeutig eine Koordinatenfolge in zuordnen. Für endliche Folgen kann aber auch der Operator
definiert werden. Ist
X ein Bessel-System, so kann ? zu einem beschränkten Operator auf fortgesetzt werden und es gilt
.
Riesz-Basis
Ist X ein Rahmen und ist die Koordinatenabbildung ? * surjektiv, so folgt
,
womit ? die stetige Inverse besitzt. In diesem Fall heißt X stabile oder
Riesz-Basis.
Besitzt ein Hilbertraum eine solche abzählbare Riesz-Basis, so wird er separabel genannt.
Orthonormalsystem
Gilt zusätzlich noch A=B=1, so ist X ein Orthonormalsystem bzw. eine Orthonomalbasis. In diesem Fall
gilt sowohl die Parsevalsche Gleichung
,
was äquivalent zu

ist; als auch
,
äquivalent zu

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