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Die Häufigkeitsanalyse ist eine Methode der Kryptoanalyse. Dabei werden statistische Eigenschaften
des verschlüsselten Textes ausgenutzt, um Rückschlüsse auf die unverschlüsselte Nachricht zu ziehen. Die Häufigkeitsanalyse wird
seit dem 7. Jahrhundert benutzt, um Texte zu entschlüsseln, die mittels monoalphabetischer Verschlüsselung ohne Transposition chiffriert worden sind.
Entdeckt wurde die Häufigkeitsanalyse von einem arabischen Gelehrten, erst deutlich später kam dieses Wissen nach Europa.
Technik
Die Häufigkeitsanalyse, der Name verrät das Wesentliche bereits, dient der Entschlüsselung von Geheimtexten ohne bekannten Klartext. Die einzelnen
Buchstaben werden dabei gezählt und ihre Häufigkeit notiert, meist in Prozent, also relativ zur Gesamtzahl der
Buchstaben.
Nun kann aufgrund der spezifischen Häufigkeit spezieller Buchstaben in einer Sprache, das E beispielsweise kommt
in der deutschen Sprache mit rund 17% mit Abstand am häufigsten vor, auf das verwendete Alphabet geschlossen werden. Kommt in
einer Nachricht also beispielsweise der ansonsten recht seltene Buchstabe Q mit etwa 17% vor, so liegt der Schluss
nahe, dass Q in dieser Verschlüsselung für das E steht.
Da die Genauigkeit der Häufigkeit mit der Länge einer Nachricht steigt, ist eine lange Nachricht deutlich einfacher zu
entschlüsseln, als eine kurze. Dies gilt übrigens für die meisten kryptoanalytischen Verfahren.
Siehe auch: Monoalphabetische Verschlüsselung
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