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Funktion (Mathematik)



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Funktion (Mathematik)

Dieser Artikel enthält mathematische Symbole. Diese werden in der Tabelle mit mathematischen Symbolen erläutert.


Eine Funktion - häufig wird synonym auch Abbildung verwendet - drückt die Abhängigkeit einer Größe von einer anderen aus. Traditionell wurden Funktionen als Regel oder Vorschrift definiert, die eine Eingangsgröße (Argument, meist x) in eine Ausgangsgröße (Funktionswert, meist y) transformiert (überführt).

In der Schulmathematik lernt man beispielsweise einfache Funktionen kennen wie: y = 2x + 3 oder y = x2.

Die Mathematik definiert Funktionen in den Begriffen der Mengenlehre.

Inhaltsverzeichnis

Definition

Eine Funktion f weist jedem Element einer Definitionsmenge (Definitionsbereich) A (dem x-Wert) genau ein Element einer Wertemenge (Wertebereich) B (den y-Wert) zu. Eine Funktion hat demnach zwei wichtige Eigenschaften:

1. Jedem x-Wert wird eine y-Wert zugeordnet

2. Jedem x-Wert wird genau ein y-Wert zugordnet.

Die dazugehörige Zuordnungsvorschrift nennt man Funktionsgleichung. Eine Funktion ist daher eine linkstotale und linksseindeutige Relation. Die Funktions-Eigenschaft ist also: \forall \left( f:A \to B \right):\forall \left( a \in A \right):\exists ! \left( b \in B \right):\left( \left( a,b \right) \in f \right)

Schreibweisen und Sprechweisen

  • f\colon A \to B
    (bzw. f: A -> B im Textmodus) statt f ? A × B,
    "Funktion f von A nach B"
  • f\colon x \mapsto f(x)
    (bzw. f: x -> f(x) im Textmodus) oder y = f(x) statt (x,y) in f.
    "x wird abgebildet auf f von x"
    "y ist f von x".

Beispiele

Die Normalparabel: f: \mathbb{R} \to \mathbb{R},\;\; x \mapsto f(x)=x^2


Die Nachfolger-Funktion: s:\mathbb{N} \to \mathbb{N},\;\; x \mapsto s(x)=x+1


Wichtige Begriffe

  • Das Bild (engl.: image) eines Elements x der Definitionsmenge ist einfach f(x).
  • Das Bild einer Funktion ist die Menge aller Bilder, also f(A) = { f(x) : x in A }
  • Das Urbild eines Elements y der Wertemenge ist die Menge aller Elemente der Definitionsbereichs, deren Bild y ist. Man schreibt f -1(y) = { x in A : f(x) = y }. Man sagt aus Faser von y.
  • Das Urbild einer Teilmenge M der Wertemenge ist die Menge aller Elemente der Definitionsbereichs, deren Bild Element dieser Teilmenge ist. f -1(M) = { x in A : f(x) in M }.
  • Die Komposition ist die Verknüpfung von Funktionen durch Hintereinanderausführung (f o g)(x) = f(g(x)).
  • Die Umkehrfunktion einer bijektiven Funktion weist jedem Element der Wertemenge das Urbildelement zu. (Bei bijektiven Funktionen hat das Urbild jedes Elements genau ein Element.)
  • Ein Fixpunkt ist ein Element x des Definitionsbereich von f, für das f(x) = x gilt.

Eigenschaften von Funktionen

  • Eine Funktion ist injektiv, wenn jedes Element des Wertebereichs maximal ein Urbild hat.
  • Sie ist surjektiv, wenn jedes Element des Wertebereichs mindestens ein Urbild hat.
  • Sie ist bijektiv, wenn sie injektiv und surjektiv ist.
  • Sie ist idempotent, wenn f(f(x))=f(x) für alle Elemente x des Definitionsbereichs gilt.

Funktionen die Strukturen beachten

Reelle Funktionen

Es gibt unterschiedlichste Unterscheidungmerkmale und somit auch viele Namen für einzelne Funktionstypen. Hier eine Einteilung reeller Funktion:

f:{\mathbb R} \longrightarrow {\mathbb R}


Algebraische Funktionen

Anlytische Funktionen


unsortiert

Konkave Funktion - Lokal konstante Funktion

Reelle Funktionen die nicht analytisch sind

Weitere Funktionen

Siehe auch

Externe Verweise



Dieser Artikel stammt von Wikipedia, Stichwort Funktion (Mathematik). Er ist unter der GNU Free Documentation Licence verfügbar.

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