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Als Fourierreihe einer Funktion
f(x) bezeichnet man deren Entwicklung in eine Summe von Sinus- und Kosinusfunktionen.
Die Basisfunktionen der Fourierreihe bilden das bekannteste Beispiel für ein orthogonales Funktionensystem.
| Inhaltsverzeichnis |
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1 Darstellungsformen
1.1 allgemeine Form (reelle Fourierreihe):
1.2 Amplituden-Phasen-Notation:
1.3 komplexe Fourierreihe:
2 Beispiele
2.1 Dreieckpuls
2.2 Sägezahnpuls
3 Gibbsches Phänomen
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Darstellungsformen
allgemeine Form (reelle Fourierreihe):

Dabei ist

- a0 der Gleichanteil (wechsellose Größe oder auch Anteil der Frequenz
f0 = 0)
Amplituden-Phasen-Notation:

Dabei ist
und 
komplexe Fourierreihe:

Hierbei gilt



Beispiele
Dreieckpuls
Sägezahnpuls
Gibbsches Phänomen
Das Gibbsche Phänomen beschreibt das Verhalten von Fourierreihen in der Umgebung von Sprungsstellen.
Entwickelt man eine Fourierreihe aus einer unstetigen Funktion, so ergeben
sich an den Unstetigkeitsstellen typische Über- und Unterschwinger, die sich auch dann nicht verringern, wenn
man versucht die Funktion noch besser zu approximieren.
Die Höhe des ersten Überschwingers nähert sich

Das sind ungefähr 18 % der Sprunghöhe. Der Effekt wurde nach seinem Enddecker dem amerikanischen Physiker J.W.
Gibbs benannt.
Siehe auch: Diskrete
Fourier-Transformation
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