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Direkte Verfahren sind Methoden zur Lösung von linearen Gleichungssystemen. Die Koeffizienten aij der Gleichungen

werden dabei in einer Matrix und die rechten Seiten bi in einem Vektor gespeichert. Die Aufgabe besteht nun darin, die Matrix so umzuformen, dass die Gesuchte also
möglichst einfach auszurechnen
ist. Dies ist der Fall, wenn durch diese Operationen A in eine obere Dreiecksmatrix umgeformt worden ist, das heißt alle Elemente
unterhalb der Hauptdiagonalen (das sind die aii) sind gleich null.
Das erreicht man auf verschiedenen Wegen.
Beim Gaußschen
Eliminationsverfahren werden dazu A und b mit einer Matrix L mulitpliziert, die folgendermaßen aussieht:
hat dann Diagonalgestalt und die
xj können dann von j=n bis j=1 aus rückwärts ausgerechnet werden.
Weitere direkte Verfahren sind das Householderverfahren bei dem die zu
multiplizierende Matrix L orthogonal ist, oder das Verfahren durch Givens-Rotationen, bei dem die
Nullen dadurch erzeugt werden, dass Vektoren in einem zweidimensionalen Unterraum des gedreht werden, so dass immer eine Komponente Null wird.
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