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Eine quadratische (n,n)-Matrix D
heißt Diagonalmatrix, wenn alle Elemente der Matrix außerhalb der Hauptdiagonalen gleich Null sind, d.h.
dij = 0, falls i ungleich j. Diagonalmatrizen sind deshalb alleine durch die Angabe ihrer
Diagonalen bestimmt und man schreibt häufig
- D=diag(d1, d2, ..., dn).
Bei einer Diagonalmatrix sind die Eigenwerte die Einträge auf der Diagonalen
und die Eigenvektoren sind die Einheitsvektoren. Eine große Klasse von Matrizen läßt sich durch eine Ähnlichkeitstransformation auf Diagonalform bringen, wonach man die Eigenwerte einfach ablesen
kann. Diesen Prozess nennt man Diagonalisierung, die Matrizen mit dieser Eigenschaft nennt man diagonalisierbar.
Diagonalisierung
Die Matrix A soll diagonalisiert werden.
- Eigenwerte ?i der Matrix
bestimmen.
- Eigenräume E(?i) zu
allen Eigenwerten ?i berechnen,
also folgendes Gleichungssystem lösen:

- Nun ist die Diagonalform A' der Matrix A bezüglich der Basis b:
Beispiel
Die durch

gegebene Matrix ist diagonal. Die Eigenwerte dieser Matrix sind

Die zugehörigen Eigenvektoren lauten
Siehe auch: Jordansche Normalform
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