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Die De Morganschen Gesetze sind zwei wichtige Regeln der Logik und
der Mengenlehre. Sie sind benannt nach dem Mathematiker Augustus De Morgan, der im 19. Jahrhundert lebte, und gelten in allen
Booleschen Algebren.
Sie lauten in der Logik:
- nicht (a und b) = (nicht a)
oder (nicht b)
- nicht (a oder b) = (nicht a) und (nicht b)
Ihre Entsprechung in der Mengenlehre lautet (dabei ist
AC das Komplement
von A):


In der Mathematik findet man zahlreiche unterschiedliche Darstellungen der De Morganschen Gesetze. Eine mathematische
Darstellung in der Aussagenlogik ist:
oder
Die Gültigkeit der De Morganschen Gesetze kann mithilfe von Wahrheitstabellen bewiesen werden.
Folgerungen
Eine Konjunktion (UND-Verknüpfung) lässt sich mithilfe des De Morganschen
Gesetzes durch drei Negationen und eine Disjunktion (NICHT- und ODER-Verknüpfungen) darstellen:

Das gleiche gilt für die Disjunktion (ODER-Verknüpfung):

Anwendung
Die De Morganschen Gesetze haben wichtige Anwendungen in der diskreten Mathematik und in der Elektrotechnik. Die De Morganschen Gesetze werden häufig in der Entwicklung digitaler Schaltkreise genutzt, um die Typen verwendeter logischer Schaltelemente gegeneinander auszutauschen.
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