Formelsammlung für Mathematik, Physik, Astronomie, Chemie, Biologie und Informatik
Goldbarren kaufen
  Startseite Formelsammlung bookmarken Bookmark setzen Sitemap anzeigen Sitemap Impressum anzeigen Impressum
 
» Formelsammlung:
» Startseite
» Astronomie
» Biologie
» BWL
» Chemie
» Informatik
» Mathematik
» Physik

» Interaktiv:
» Forum
» Lexikon
» Mitmachen
» Links zu Uns
» Surftipps

» Informationen:
» Kontakt
» Impressum
» Über Formel-Sammlung.de

» Partnerseiten:
  www.schuelerlexikon.de

» Partner:
  Etiketten
Kostenlose Kochrezepte
Künstler Verzeichnis
Schilder
Spieleforum
Witze & SMS Sprüche

Cantor-Menge



Sie befinden Sie in: Formelsammlung Lexikon > c > Cantor-Menge
Cantor-Menge

Unter einer Cantor-Menge, auch Cantor-Staub oder Wischmenge genannt, versteht man eine Menge, die überabzählbar unendlich viele Elemente enthält, gleichzeitig aber ein Maß von Null (im Sinne des Riemannschen Integrals) besitzt. Derartige Konstrukte sind in Mengen mit überabzählbar vielen Elementen kostruierbar.

Dieser Mengentyp ist nach dem deutschen Mathematiker Georg Cantor benannt.

Die Cantor-Menge diente oft als Gegenbeispiel für mengentheoretische Vermutungen.

Cantor-Mengen sind Beispiele für Fraktale.

 

Konstruktionsbeispiel

Die ersten fünf Iterationsschritte zur Konstruktion einer Cantor-Menge
Die ersten fünf Iterationsschritte zur Konstruktion einer Cantor-Menge

Ein einfaches Beispiel für eine Cantor-Menge lässt sich mittels folgender Iteration konstruieren:

Man beginnt mit dem Intervall der reellen Zahlen von 0 bis 1. Aus diesem Intervall wird das mittlere Drittel entfernt (weggewischt).

Im Folgenden wird aus allen vorhandenen Intervallen jeweils das mittlere Drittel entfernt. Dieser Schritt wird unendlich oft wiederholt.

Nach n Iterationen existieren 2n Intervalle, die insgesamt (2/3)n des ursprünglischen Intervalls abdecken. Je mehr Intervalle diese Menge enthält, desto geringer ist der Anteil am ursprünglichen Intervall.

Im Grenzwert eines unendlichen n ist der Anteil am ursprünglichen Intervall Null, obwohl unendlich viele Intervalle (und somit Elemente) vorliegen.

Die Hausdorff-Dimension dieses Beispiels beträgt D = log(2) / log(3) = 0,6309.....

Dieses Konstruktionsverfahren ist verwandt mit dem für die kochsche Kurve.


Lexikon Eintrag Drucken | Dokument als PDF downloaden
Dieser Artikel stammt aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
und steht unter der GNU Free Documentation Licence. 

zum Seitenanfang

» Formel Suche:
  Gebe einfach den Gesuchten Begriff ein.
 
 
» Unterstüzt von:
Duden Paetec Schulbuchverlage

zum Formelsammlung Forum

» Anzeigen:
 
 
       
Diese Seite wurde in 0.006 Sekunden erstellt - 38 Besucher Online.
© 2004 by Formel-Sammlung.de & DUDEN PAETEC GmbH Alle Rechte vorbehalten