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Das Babylonische Wurzelziehen (oft auch Heron-Verfahren) ist ein alter iterativer Algorithmus zur Bestimmung
der Quadratwurzel einer Zahl. Es ist ein Spezialfall des Newton-Verfahrens.
Die Iterationsvorschrift lautet:

Hierbei steht a für die Zahl, deren Quadratwurzel bestimmt werden soll. Der Startwert x0 der
Iteration kann, solange er nicht gleich Null ist, beliebig festgesetzt werden,
wobei zu beachten ist, dass negative Werte gegen die negative Quadratwurzel konvergieren.
| Inhaltsverzeichnis |
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1 triviales Beispiel
2 Konvergenz
3 Fehler
4 Geschichte
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triviales Beispiel
Im Folgenden ein triviales Beispiel für die Quadratwurzel aus 9 und die Annäherung nach vier Berechnungsschritten an den
wahren Wert .
a = 9 und x0 = 1


Konvergenz
Das Verfahren konvergiert relativ rasch innerhalb weniger Schritte. Da es sich aus dem Newtonschen Näherungsverfahren ableiten
läßt, ist die Konvergenzordnung 2.
Es gilt:
und

Fehler
Für den Fehler der Heron-Folge
gilt:
(Einschließung),
sowie
(quadratische Konvergenz)
Geschichte
Dieses Verfahren ist auch unter dem Namen Heron-Verfahren bekannt. Es wurde nach Heron von Alexandria benannt und entstammt seiner Formelsammlung.
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