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Als analytisch bezeichnet man in der Mathematik eine
Funktion, die lokal durch eine konvergente Potenzreihe gegeben ist.
In der Funktionentheorie wird gezeigt, dass eine Funktion
f einer komplexen Variablen, die einer offenen Kreisscheibe
D diffenzierbar ist, in der gleichen offenen
Umgebung D unendlich oft differenzierbar ist, und dass die Potenzreihe um den Mittelpunkt c der
Kreisscheibe,
,
für jeden Punkt z aus D gegen f(z) konvergiert. Dies ist ein wichtiger Aspekt, unter dem
Funktionen in der komplexen Ebene einfacher zu handhaben sind als Funktionen einer reellen Variablen. Tatsächlich benutzt man in
der Funktionentheorie die Attribute analytisch und holomorph
und oft auch regulär synonym.
Dagegen gibt es in der reellen Analysis unendlich oft differenzierbare
Funktionen, die nicht analytisch sind. Als Beispiel diene die Funktion

die für alle x aus R, auch im Punkt 0, beliebig oft differenzierbar ist. Aus
f(n)(0) = 0 für alle n folgt die Taylor-Reihe
von f

die, außer im Punkt x = 0, nicht mit f(x) übereinstimmt. Somit ist f im Punkt 0 nicht
analytisch.
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