|
Die Akzeptation (lat. acceptatio: die Annahme) bezeichnet einen
Terminus der epistemischen Logik.
Unter Akzeptation eines Satzes wird dort das Für-wahr-Haltens (innere Akzeptation) bzw. das Ausdrücken eines solchen
Für-wahr-Haltens gegenüber einem Adressaten (äußere Akzeptation) verstanden. Explizite Akzeptationsprädikate sind bezüglich der
Sätze, auf die sie sich beziehen, weder extensional noch intensional, sondern hyperintensional. Die damit verbundenen Schwierigkeiten ihrer
logischen Analyse wurden in der epistemischen Logik häufig dadurch umgangen, dass vorzugsweise implizite oder aber rationale
Akezeptationsformen analysiert wurden.
In der neueren epistemischen Logik werden verstärkt Versuche dargestellt, die damit verbundenen Abstraktionen zu überwinden.
Es werden Systeme aufgebaut, in denen die Ersetzbarkeit von logischen Äquivalenzen innerhalb epistemischer Prädikate nicht als
allgemeine Regel angenommen wird.
|