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In der Mathematik tritt der Begriff Abgeschlossenheit in
mehreren Bedeutungen auf.
Abgeschlossene Menge
Ist M eine Teilmenge eines topologischen Raums
A, dann heißt M abgeschlossen, wenn sein Komplement A\M eine offene Menge in A ist.
Für einen metrischen Raum ist folgende Bedingung äquivalent:
Eine Teilmenge M eines metrischen Raums A ist
abgeschlossen, falls der Grenzwert jeder konvergenten Folge mit Werten
aus M wiederum in M liegt. D.h.
- ist
konvergent in
A, dann ist 
Dieser Teil sollte in den Artikel abgeschlossene
Menge eingehen.
Abgeschlossen bezüglich einer Verknüpfung
Ist * eine innere zweistellige Verknüpfung auf einer Menge A, dann heißt das, * ist eine Funktion von A×A nach A. Ist nun M
eine Teilmenge von A, dann heißt M abgeschlossen bezüglich *, wenn a*b in
M liegt für alle a, b aus M, wenn also * auch eine innere zweistellige Verknüpfung auf
M ist.
Zum Beispiel ist eine Untergruppe eine nichtleere Teilmenge einer Gruppe (G, *), die abgeschlossen bezüglich der
Verknüpfung * und der Inversenbildung ist.
Ein Untervektorraum ist eine nichtleere Teilmenge eines Vektorraums
V, die abgeschlossen bezüglich der Vektoraddition und der skalaren Multiplikation ist.
Deduktive Abgeschlossenheit
In der klassischen Logik bezeichnet man eine Menge F logischer Formeln als deduktiv abgeschlossen, wenn die Menge aller Formeln,
die aus einer der Formeln von F logisch folgen, gerade die Menge F ergeben, d.h.
Cn(F) = F
wobei Cn die so genannte Inferenzoperation ist, d.h. diejenige Operation, die eine Formelmenge F auf die Menge von
Formeln abbildet, die logisch aus F folgt.
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