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schembel
Anmeldungsdatum: 08.12.2004 Beiträge: 1
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Verfasst am: Mi Dez 08, 2004 9:22 am Titel: Wie wird das gerechnet ? |
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Hallo wer kann mir helfen ?
Habe einen Stromgenerator Leistung 40 KVA
Habe einen Elektromotor mit 35 KW Aufnahme
Die Stromspannung beträgt 380 Volt
Kann ich diesen betreiben? Reicht es gerade so, oder habe ich noch Reserve? Wieviel Ampere fließen ( wegen der Absicherung ) Wie wird dies gerechnet ( Formel und Erklärung der eingesetzten Zeichen) Vielen Dank dem der mir hilft. |
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Gast Gast
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Verfasst am: Do Dez 09, 2004 12:13 pm Titel: |
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Da dein Generator 40 KW Leistung bringt (merke V*A = W), dein Motor aber nur 35 KW aufnimmt, wird es funktionieren. Du hast noch 5 KW Reserve.
Zu beachten ist lediglich, daß die Betriebsspannung des Generators mit der Betriebsspannung des Motors übereinstimmen muß! |
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Gast
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Verfasst am: Do Dez 09, 2004 5:16 pm Titel: Antwort |
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[quote="Gast"]Da dein Generator 40 KW Leistung bringt (merke V*A = W), dein Motor aber nur 35 KW aufnimmt, wird es funktionieren. Du hast noch 5 KW Reserve.
Zu beachten ist lediglich, daß die Betriebsspannung des Generators mit der Betriebsspannung des Motors übereinstimmen muß
Wenn V-A = W ist so drückt die Bezeichnung KVA die Belastungsgrenze bezw. die Leistung des Generators aus. Also wäre die Bezeichnung auf dem Typenschild ( Leistung beim Generator) KVA und beim Motor die Aufnahme KW. Ok soweit so gut. Aber wieviel Ampere fließen und wie muß ich absichern ? Wie lautet die Formel zur Errechnung dieses Wertes. I = U : R aber ich weiß nicht was R ist. U = 380 V |
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Gast
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Verfasst am: Fr Dez 31, 2004 12:21 am Titel: |
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weiß ja nicht, ob's noch interessant ist, aber:
Die Formel, die du brauchst, betrachtet den Zusammenhang zwischen Leistung (P, gemessen in Watt [W]), Spannung (U gemessen in Volt [V]) und Stromstärke (I gemessen in Ampere [A]).
Sie lautet: P = U*I.
Aus der Gleichung folgt bereits, dass die Einheit, in der P gemessen wird, Voltampere heißt, geschrieben V*A oder kurz [VA]. Dafür hat man die o.g. Bezeichnung Watt [W] eingeführt, daher W = VA.
Der Widerstand (R gemessen in Ohm ['Omega']) ist zur Berechnung hier nicht nötig.
1. Teil der Aufgabe:
Der Generator kann max. 40 kVA, also 40 Kilowatt Leistung abgeben (Merke: k - kleines k! - steht für Kilo und das ist keine neue Einheit, sondern der Faktor 1000).
Für den Motor mit einer Leistungsaufnahme von 35 kW reicht dies also aus, es bleiben wie schon erwähnt 5 kW als Reserve.
Dass die Betriebsspannungen des Generator und des Motors übereinstimmen müssen, wurde auch bereits erwähnt.
2. Teil der Aufgabe:
Da P = U*I ist I = P/U.
Mit P = 35kW und U = 380 V ergibt sich:
I = 35000VA / 380 V =~ 92,11 A
(aufpassen, hier steht statt 35kW 35000VA, was ja das gleiche ist, aber zum Rechnen müssen die Einheiten übereinstimmen, also nicht Kilowatt durch Volt teilen, sondern Watt durch Volt).
Es fließt ein Strom von ca. 92,11 A (bei dieser Größenordnung kann man den Nachkommaanteil in der Praxis eher vernachlässigen). Ich bin kein Elektrotechniker, aber da Motoren einen sehr hohen Einschaltstrom haben, wird die Absicherung wohl mindestens mit 100 A erfolgen. Auf einen genügend großen Leiterquerschnitt ist bei 100 A auch unbedingt zu achten...
Gruß
Stefan |
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Gast
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Verfasst am: Di Jan 18, 2005 7:27 pm Titel: |
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Hi,
das ist ja alles schon ganz nett,aber da ist einiges zu alllgemein betrachtet worden.
1. KVA ist nicht KW
KVA bedeutet Kilovoltampere und sagt etwas über die "Scheinleistung" aus.Die Scheinleistung ist immer da,wenn der
Verbraucher nicht rein Ohmsch ist.
Motoren sind induktiv,deshalb muss man hier ganz konkret unterscheiden.
KW beim Motor ist die >Leistung ,die an der Welle des Motors abgegeben werden kann.
Sie ergibt sich aus der Scheinleistung und dem Wirkungsgrad des Motors.
also : 35 KW / 0,78 =44 KVA
(die 0,78 ist der Wirkungsgrad des Motors,diesen Wert kann man
auf dem Typenschild ablesen oder beim Hersteller erfragen.
Wie du siehst reicht der Generator nicht.
Anlaufstrom und Leiterquerschnitt,sowie die Absicherung sind
ganz schön kompliziert zu berechnen.
Ausserdem kann man bei 380 V
davon aussgehen das es sich um Drehstrom handelt ,das ist
Phasenverschobener Wechselstrom.
Dann kommt noch hinzu ob der MOtor im Stern oder Dreieck geschaltet ist.
Dann könnte man sagen . =U*I*Wurzel3*cos phi
U= Spannung
I=Strom
Wurzel3 =verkettungsfaktor
Cos phi = wirkungsgrad.
Wenn du noch fragen hast ???
Gruss Dirk |
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stefan Moderator

Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 498 Wohnort: nahe Hannover
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Verfasst am: Di Jan 18, 2005 9:12 pm Titel: |
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| Anonymous hat Folgendes geschrieben: | Hi,
das ist ja alles schon ganz nett,aber da ist einiges zu alllgemein betrachtet worden. |
Ok, du hast Recht. Allerdings solltest du berücksichtigen, dass gelegentlich auch die "zu allgemeinen" Lösungen gesucht werden; z.B. geht die Schulmathematik/-physik manchmal nicht so gründlich vor, wie es z.B. in der Elektrotechnik oder in der Praxis nötig wäre. Im vorliegenden Fall wissen wir natürlich den Hintergrund nicht, daher danke für deine Ergänzungen.
| Anonymous hat Folgendes geschrieben: | | 1. KVA ist nicht KW |
Hier muss ich allerdings klar widersprechen. KVA = KW, was du genau meintest, hast du aber schon im nächsten Absatz selbst geschrieben: Ein und derselbe Motor hat verschiedene Leistungen. Und die Scheinleistung wird tatsächlich häufig in KVA angegeben, weshalb man von der Einheit auf die Größe schließen kann.
Ob im vorliegenden Fall allerdings der Motor 35KW Leistung oder 35KVA Scheinleistung hat, ist nicht ganz sicher, denn:
1. schrieb der OP von 35KW Leistungsaufnahme und nicht Leistungsabgabe und
2. meine ich, auch auf dem "elektrischen" Teil von Motortypenschildern Angaben (der Scheinleistung) in KW gesehen zu haben.
Ansonsten wie gesagt vielen Dank für deine Ergänzungen. _________________ --- alle Angaben ohne Gewähr! ---
Ich beantworte keine Fragen per E-Mail, bitte stellt eure Probleme in das entsprechende Forum. |
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Gast
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Verfasst am: So Jan 23, 2005 1:01 am Titel: |
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ihr verwechselt da wirkungsgrad mit leistungsfaktor jungs..
VA = scheinleistung
cos phi = LEISTUNGSFAKTOR, nicht wirkungsgrad!
eta = wirkungsgrad, hier nicht von belang... |
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stefan Moderator

Anmeldungsdatum: 31.12.2004 Beiträge: 498 Wohnort: nahe Hannover
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Verfasst am: So Jan 23, 2005 1:51 am Titel: |
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| Anonymous hat Folgendes geschrieben: | | VA = scheinleistung |
nein. das mag in der praxis noch so sehr durcheinander gehen, aber VA ist nicht scheinleistung. VA ist eine Einheit (sehr wohl die, in der die scheinleistung gemessen wird), aber die scheinleistung ist eine Größe.
die notierung VA = [scheinleistung] wäre ok ( [] als einheiten-symbol).
was leistungsfaktor/wirkungsgrad angeht: mir ist das viel zu sehr elektrotechnik-spezifisch, ich halte mich hier jetzt raus; nur noch soviel:
wenn wir die mechanische leistung an der welle ins spiel bringen wollen (s.o.), dann brauchen wir imho. auch den wirkungsgrad.
siehe z.b. auch mal hier:
http://www.erea.be/Content/FAQ/faq011/4/000077.html _________________ --- alle Angaben ohne Gewähr! ---
Ich beantworte keine Fragen per E-Mail, bitte stellt eure Probleme in das entsprechende Forum. |
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