Lineare (n; n)-Gleichungssysteme
können mithilfe des Determinantenverfahrens
gelöst werden. Dabei werden folgende Determinanten
betrachtet:
| A | ist die Koeffizientendeterminante;
|
| ergibt sich, wenn in | A |
die i-te Spalte durch den Konstantenvektor
ersetzt wird.
Ist die Koeffizientendeterminante nicht null,
erhält man eine Lösung:
(cramersche Regel)
Lösbarkeitskriterien
Homogenes Gleichungssystem:
eindeutig lösbar (Nullvektor
als triviale Lösung)
unendlich viele Lösungen
Inhomogenes Gleichungssystem:
eindeutig lösbar (cramersche
Regel)
und
| |
= 0 für alle i
unendlich viele Lösungen
und
nicht alle | |
gleich null
keine Lösung
gaußsches
Eliminierungsverfahren
Das gegeben lineare Gleichungssystem wird durch
äquivalente Umformungen (bzw. Umformen der
Koeffizientenmatrix A in eine
obere Dreiecksmatrix) in Staffel-
bzw. Dreiecksform gebracht. Im
Fall m = n hat diese die folgende
Gestalt:
Hieraus ergibt sich als erste Lösung ,
und durch rückwärtiges Einsetzen können
sukzessive die Werte der variablen
berechnet werden.
Lösbarkeitskriterien
Homogenes Gleichungssystem:
Rang A = n
eindeutig lösbar (Nullvektor
als triviale Lösung)
Rang A < n
unendlich viele Lösungen
Inhomogenes Gleichungssystem:
Rang A
= Rang S = n
eindeutig lösbar
Rang A = Rang S
< n
unendlich viele Lösungen
Rang A < Rang S
keine Lösung
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