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Grundbegriffe und Schreibweise
Begriff
des linearen Gleichungssystems
Ein System aus m linearen
Gleichungen mit n Variablen
wird lineares Gleichungssystem
genannt.
Jedes derartige Gleichungssystem lässt sich
in folgender Form darstellen:
homogenes
System
Ein lineares Gleichungssystem aus m
Gleichungen mit n Variablen (kurz: lineares
(m; n)-Gleichungssystem), bei
dem alle Konstanten
(Absolutglieder) den Wert 0 haben, heißt
homogen.
inhomogenes
System
Sind nicht alle Absolutglieder gleich null,
so wird das System inhomogen
genannt.
Äquivalenzumformungen
Die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems
bleibt bei folgenden Umformungen unverändert:
(1)
Vertauschung von Gleichungen
(2)
Multiplizieren einer Gleichung mit einer
von null verschiedenen (reellen) Zahl
(3)
Addieren (des Vielfachen) einer Gleichung
zu (dem Vielfachen) einer anderen
Matrixschreibweise
Unter Verwendung von Matrizen ergibt sich als
weitere Schreibweise die folgende:
Die Matrix
heißt Koeffizientenmatrix
des linearen (m; n)-Gleichungssystems,
die Matrix wird
erweiterte Koeffizientenmatrix
bzw. Systemmatrix genannt.
Vektorschreibweise
Ein lineares (m;
n)-Gleichungssystem kann mithilfe von
(Spalten-) Vektoren folgendermaßen dargestellt
werden:
i-ter Spaltenvektor
Konstantenvektor
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