Genetik und Evolution
Berechnung des Austauschwertes AW in Koppelungsgruppen (relative Genabstände)
NA Anzahl der Nachkommen mit Genaustausch
Nges Gesamtzahl der Nachkommen
Mutationsrate Mr
(nach Nachtsheim)
direkte Berechnung:
NN Anzahl der Neumutanten
NI Gesamtzahl der betrachteten Individuen
Hardy-Weinberg-Gesetz
(Berechnung der Allelenfrequenz in idealen Populationen)
für die Ausgangspopulation gilt:
Q + q = 1
für die Folgepopulation gilt:
Q2 + 2 Qq + q2 = 1 und
d + h + r = 1
Q = d + 0,5 h
q = 0,5 h + r
Q, q Häufigkeit dominanter und rezessiver Allele

Genotyphäufigkeit:
d homozygot dominant
h heterozygot
r homozygot rezessiv
Unter der Annahme ...
- keine Mutationen - kein Genfluss
- unendlich große Population -vollständige Panmixie
- keine Selektion (beliebeige paarung)
gilt, daß die Allelenfrequenzen und die Genotyphäufigkeit gleich bleiben, d.h. Evolution nicht statfindet; in der Realität wirken aber Einflüsse auf die Populationen.
Individualfitness W (Adaptionswert; relative Überlebensrate)
für den besten Genotyp gilt:
W
= 1
NI Genotyphäufigkeit des betrachteten Genotyps
Nmax Nachkommenschaft des besten Genotyps
Selektions-koeffizient S S = 1 - W
W Individualfitness
mittlere Populationsfitness
W1,W2 Individualfitness ser Genotypen 1 und 2
f1,f2 Häufigkeit der Genotypen 1 und 2
genetische Last L
(genetische Bürde)
Wmax Fitness des besten Genotyps

In jeder population ist die durchschnittliche Fitness geringer als die Fitness des besten Genotyps.